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Finnland ist zum neunten Mal in Folge das glücklichste Land der Welt – und lädt Reisende dazu ein, abzuschalten und „wie ein Finne zu chillen“ |
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Frankfurt/Main, 19. März 2026 – Finnland wurde im World Happiness Report 2026 der Vereinten Nationen erneut zum glücklichsten Land der Welt gekürt. Damit führt das nordische Land bereits das neunte Jahr in Folge die weltweite Rangliste an. In diesem Jahr lautet die Botschaft aus Finnland ganz einfach: Glück beginnt damit, abzuschalten – am besten irgendwo an einem See und weit weg von allem Trubel. Der diesjährige Bericht untersucht die Auswirkungen von sozialen Medien und ständiger Vernetzung auf das Wohlbefinden. Dabei betont er die wachsenden Belege dafür, dass sich eine längere Online-Nutzung negativ auf das Wohlbefinden auswirken kann. In Finnland, das oft für seine enge Verbindung zur Natur und seine ausgeglichene Lebensweise angeführt wird, liegt das Geheimnis des Glücks darin, das Gegenteil zu tun: weg von den Bildschirmen, das Tempo drosseln und Zeit in der Natur verbringen. Die finnische Reaktion auf den Sieg spiegelt diese Lebenseinstellung wider, wobei Glück oft in den einfachen und alltäglichen Momenten liegt: ein Bad in einem klaren See, das Aufheizen der Sauna, ein Spaziergang im Wald oder das gemeinsame Genießen von gutem Essen mit Freunden in einer Sommerhütte. Um diesen Meilenstein zu feiern, lädt Visit Finland Menschen aus aller Welt ein, das finnische Gegenmittel bei digitaler Überlastung zu erleben – die „Chill Like a Finn“-Challenge. Teilnehmer haben die Chance, einen kostenlosen siebentägigen Sommeraufenthalt im finnischen Seengebiet, einer der größten Seenregionen Europas, zu gewinnen. Die siebentägige „Chill Like a Finn“-Challenge Für Finnen entsteht Glück oft aus einfachen Routinen, die Raum zum Ausruhen, Auftanken und zur Verbindung mit der Natur lassen. Die „Chill Like a Finn“-Challenge lädt internationale Teilnehmer dazu ein, diese Lebensweise während eines sieben Tage dauernden Sommeraufenthalts im finnischen Seengebiet selbst zu erleben – einer Region, die für ihre Tausenden Seen, ausgedehnten Wälder und das friedliche Leben in Ferienhäusern bekannt ist. Anstelle eines vollgepackten Programms konzentriert sich das Erlebnis darauf, die Grundlagen der finnischen Entspannung zu erleben:
„In Finnland jagen wir dem Glück nicht wirklich hinterher – wir finden es eher in kleinen, alltäglichen Momenten“, sagt Heli Jimenez, Senior Director, International Marketing bei Visit Finland, „Wenn das Leben überwältigend erscheint, ist der beste Weg, sich besser zu fühlen, manchmal einfach, einen Gang herunterzuschalten, nach draußen zu gehen und ein wenig zu entspannen – wie ein Finne.“ Bewerben für die Challenge Die Bewerbungsphase für die „Chill Like a Finn“-Challenge läuft noch. Menschen aus aller Welt sind eingeladen, sich zu bewerben und zu erklären, warum ihnen ein richtiger Sommer-Reset guttun würde. Ausgewählte Teilnehmer reisen diesen Sommer mit einer Begleitperson nach Finnland, um dort sieben Tage lang zu lernen, wie man im finnischen Seengebiet wirklich wie ein Finne chillt – von der Saunakultur bis hin zu langen, ruhigen Tagen am Wasser. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 29. März 2026; danach werden die ausgewählten Teilnehmer bekannt gegeben. Weitere Informationen zur Challenge und zum Bewerbungsverfahren finden sich auf der Website der Kampagne von Visit Finland.
ÜBER VISIT FINLAND Visit Finland hat sich zum Ziel gesetzt, Finnland als Reiseziel zu fördern, das Land an internationale Reisende zu vermarkten und Unternehmen der Reisebranche bei der Internationalisierung zu unterstützen. Visit Finland kooperiert mit touristischen Dienstleistungsunternehmen, Reiseveranstaltern, Transportunternehmen, Botschaften sowie den finnischen Regionen und ist Teil von Business Finland. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte www.visitfinland.com. Fotos unter: https://mediabank.businessfinland.fi/l/Xqd2s-8m6sQj Bitte beachten Sie die Bildnachweise und verwenden Sie diese entsprechend. Finnish AKKE funding
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Kategorie: Allgemein
Finnland-Highlights 2026
| Finnland-Highlights 2026: Kulturelle Meilensteine, Naturerlebnisse und Arktischer Luxus | ||||||||||||||
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©Visit Finland, Voima Graphics, Hotel Kämp, Seppo Lammi, Octola II, Linnea Laatikainen, PES Architects
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Frankfurt, 03. Dezember 2025 – Visit Finland stellt für 2026 eine Auswahl an neuen Highlights vor – von spannenden Eröffnungen über herausragende Kulturereignisse bis hin zu eindrucksvollen Natur- und Reiseerlebnissen. Als eines der Best in Travel-Ziele 2026 von Lonely Planet kombiniert Finnland im kommenden Jahr außergewöhnliche kulturelle Meilensteine, Naturjubiläen und luxuriöse Rückzugsorte. Ob die Eröffnung des Musikzentrums Fuuga in Turku, innovative Wellnessangebote im hohen Norden oder Feiern zum UNESCO-Welterbe: Finnland lädt dazu ein, Design, Wohlbefinden und die Faszination seiner nordischen Landschaft in ihrer ganzen Bandbreite zu entdecken. Turkus Fuuga: Ein neues kulturelles Wahrzeichen Im Herbst 2026 eröffnet in Turku die neue Music Hall Fuuga, die zum Herzstück des kulturellen Aura-River-Distrikts wird. Der moderne Gebäudekomplex umfasst einen großen Konzertsaal, eine flexible Multifunktionshalle sowie ein innovatives Restaurant, eine Dachterrasse sowie großzügige öffentliche Bereiche. Fuuga verbindet nachhaltige Architektur mit vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten – von sinfonischen Konzerten über zeitgenössische Performances bis hin zu lokalen Veranstaltungen – und schafft gemeinsam mit der bestehenden Theaterszene ein lebendiges kulturelles Leben. Oulu wird Europäische Kulturhauptstadt 2026 Als Europäische Kulturhauptstadt 2026 präsentiert Oulu ein ganzjähriges Programm voller Kreativität und nordischer Impulse. Besucher erwartet eine facettenreiche Mischung aus sámi-inspirierten Ausstellungen, klimaorientierten Kunstinstallationen, elektronischen Musikfestivals und immersiven kulturellen Formaten. Oulu lädt ein, die dynamische Identität des Nordens zu entdecken – geprägt von Kunst, Innovation und Gemeinschaft. Kvarken-Archipel: 20 Jahre UNESCO-Welterbe An der Westküste Finnlands feiert der Kvarken-Archipel im Jahr 2026 sein 20-jähriges UNESCO-Welterbe-Jubiläum. Geführte Spezialtouren und thematische Programme rücken die außergewöhnliche Geologie und die reiche Biodiversität der Region in den Mittelpunkt. Besuchende erleben eine Landschaft, die sich kontinuierlich verändert – ein eindrucksvolles Zeugnis der geologischen Naturprozesse Nordeuropas. Hotel Kämp: Helsinkis historisches Wahrzeichen neu definiert Das ikonische Hotel Kämp, seit 1887 eine Institution in Helsinki, schließt im August 2026 seine umfassende Renovierung ab. Das Haus erweitert sein Angebot um 22 neue Zimmer und Suiten sowie ein großzügiges Spa- und Wellnesscenter. Die Restaurants À La Kämp und die legendäre Kämp Bar präsentieren sich ebenfalls in neuem Glanz. Mit der Verbindung aus historischem Charme und moderner nordischer Eleganz bleibt das Hotel Finnlands führende Adresse für Luxusreisende. Arktischer Luxus 2026: Octola II, Arcora, Gáldu & Skýra Finnisch-Lappland hebt 2026 das Luxusreise-Erlebnis auf ein neues Niveau. Vier exklusive Rückzugsorte bieten Privatsphäre, Ruhe und die unmittelbare Nähe zur Wildnis:
Gemeinsam definieren diese Hideaways eine neue Ära des arktischen Luxus, in der Design, Wohlbefinden und eine tiefe Verbundenheit mit der Natur im Mittelpunkt stehen. Weitere Informationen und Inspirationen auf der offiziellen Website von Visit Finland unter www.visitfinland.com/de Bilder unter https://mediabank.businessfinland.fi/l/hh5rWgV_-qsm ÜBER VISIT FINLAND Visit Finland hat sich zum Ziel gesetzt, Finnland als Reiseziel zu fördern, das Land an internationale Reisende zu vermarkten und Unternehmen der Reisebranche bei der Internationalisierung zu unterstützen. Visit Finland kooperiert mit touristischen Dienstleistungsunternehmen, Reiseveranstaltern, Transportunternehmen, Botschaften sowie den finnischen Regionen und ist Teil von Business Finland. Für weitere Informationen besuchen Sie bittewww.visitfinland.com. Pressekontakt: Attachments
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Eilmeldung Neuer Vorstand
Heute am 25. Oktober 2025 wurde in der Delegiertenversammlung der DFG NRW e.V. in Castrop-Rauxel der neue Vorstand gewählt.

Wiedergewählt als Vorsitzende wurde

Elfi Heua aus Bergkamen einstimmig. Als langjährig aktives Mitglied wird sie sich wie gewohnt mit großem Engagement weiterhin für die Belange der DFG NRW e.V. einsetzen.
Zur stellvertretenden Vorsitzenden wurde

Simone Schmidt-Apel aus Witten einstimmig neu in das Vorstands-Team gewählt. Seit mehr als fünf Jahren gehört sie der DFG NRW e.V. an und ist Schriftführerin in der Bezirksgruppe Bochum-Witten. Als Kulturreferentin der Stadt Bergkamen, jetzt in Altersteilzeit, wurde sie über die von der DFG NRW e.V. organisierten Konzertreisen auf unsere Gesellschaft aufmerksam.
Zum stellvertretenden Vorsitzenden/Finanzen wurde

Torsten Heldt aus Dortmund einstimmig gewählt. Er gehört seit mehr als einem Jahrzehnt der DFG NRW e.V. an, wurde 2023 nach dem Tod von Klaus Walter ins Amt des Schatzmeisters berufen und ist durch seine berufliche Tätigkeit als Partner einer Steuerberatungssozietät bestens mit dieser Arbeit vertraut.
Vernissage Angela Boeckmann MAGIE DER FARBEN am Donnerstag,
Vernissage Angela Boeckmann MAGIE DER FARBEN am Donnerstag, 30. Oktober 2025 von 18.00 Uhr bis 21.00 Uhr in dem Foyer der CDU-Landtagsfraktion.
Siehe Termin

Neues vom Finnland-Institut 2025 Okt/Nov
Finnland-Institut wieder geöffnet +++ Chemnitz: Vogelperspektiven mit Kati Hyyppä +++ The Green Train +++ Satu Rämö: Hildur – Die Toten am Meer +++ Zafraan Ensemble: Cabinet of Folksongs +++ Open Studio: Laura Horelli +++ Film und Diskussion: Venla Helenius, Destina+++ Jahresbericht 2024 auf Deutsch +++ Deutsche Erstaufführung: Esa-Pekka SalonensKonzert für Horn und Orchester +++ Jukka Korkeila: Dunkelheit ist voller Licht +++ Videoblog:Volontärinnen unterwegs: Finnland-Crashkurs in Bitburg +++ The Helsinki Debate on Europe:Streaming-Links und Redetexte +++ Sápmi-Projektraum Áimmuin
Näheres unter: Neues-vom-Finnland-Institut-2025-Okt.-Nov.
Siehe auch: https://finnland-institut.de/veranstaltungen/
Tag des Kaffees wurde am 1. Oktober gefeiert
Am 1. Oktober, dem Internationalen Tag des Kaffees, stand das beliebteste Getränk der Welt besonders in Finnland – einer Nation wahrer Kaffeeliebhaber – noch mehr im Mittelpunkt. Denn die Finnen trinken mit durchschnittlich vier Tassen pro Tag mehr Kaffee pro Kopf als alle anderen.
In Finnland entdecken Gäste mit Beginn der gemütlichen Jahreszeit die einzigartige Kaffeekultur des Landes: von dampfenden Tassen Filterkaffee mit Zimtschnecken bis hin zur beliebten Tradition der Kahvitauko (Kaffeepause). In Finnland ist Kaffee nicht nur ein Getränk, sondern eine Lebenseinstellung, die Wärme, Verbundenheit und Trost spendet, wenn die Tage kälter werden.
Um einen Eindruck von der finnischen Kaffeekultur zu bekommen, hier ein paar schöne Cafés in Finnland.
Unserer Meinung nach, die drei besten in Helsinki:
Roberts Coffee, Jugend Stil, designed von Lars Sonck auf Pohjoisesplanadi Straße
https://robertscoffee.com/en/cafe/roberts-coffee-jugend/
Cafe Ekberg, auf Boulevardi Straße
https://www.ekberg.fi/en/cafe/
Cafe Ursula, in Kaivopuisto
Und hier noch „Kaffee-Musik“ zur Einstimmung:
https://www.youtube.com/watch?v=5MS_Fczs_98
https://www.youtube.com/watch?v=F3wsy8bywXQ
Visit Finland hat auch einige weitere schöne Cafés in Finnland genannt
Café Berry, Helsinki
Das Ende August eröffnete Café Berry hat mit seinen Desserts, die echten Früchten nachempfunden sind und von globalen Trends inspiriert wurden, schnell die Herzen der Besucher erobert. Das herausragende Mangogebäck, gefüllt mit Mangomousse und Kompott und mit aufwendigen handgemalten Details verziert, ist zu einem Favoriten geworden und lockt zahlreiche Gäste in das wunderschön renovierte Café. Neben diesen einzigartigen Köstlichkeiten bietet die Speisekarte handgerollte Croissants und eine sorgfältig zusammengestellte Weinkarte, die perfekt zu den Backwaren passt.
Kahiwa, Lahti
Dieses Spezialitätencafé und handwerkliche Bäckerei befindet sich im Herzen von Lahti im historischen Malski-Gebäude und bietet lokal gerösteten Kaffee sowie frisch gebackenes Sauerteigbrot, außergewöhnliche Zimtschnecken und köstliche Kuchen. Samstags gibt es einen beliebten Brunch und eine sorgfältig zusammengestellte, ständig wechselnde Auswahl an Naturweinen.
https://www.kahiwacoffee.fi/en/pages/kahvila
Details verziert, ist zu einem Favoriten geworden und lockt zahlreiche Gäste in das wunderschön renovierte Café. Neben diesen einzigartigen Köstlichkeiten bietet die Speisekarte handgerollte Croissants und eine sorgfältig zusammengestellte Weinkarte, die perfekt zu den Backwaren passt.
Bageri Å, Turku
Diese Bäckerei ist bekannt für ihre hochwertigen Sauerteigkreationen, darunter frisch gebackenes Brot, finnische Pulla (süße Brötchen) und Croissants. Ein echtes Highlight sind die Sauerteig-Croissants, die in einem aufwendigen dreitägigen Verfahren hergestellt werden. Im Winter gibt es außerdem spezielle Fastnachtscroissants – eine einzigartige Variante eines nordischen Klassikers. Die Gäste können durch ein Fenster den Backprozess beobachten, während sie Kaffee von Frukt Coffee Roasters genießen, einem Unternehmen mit Sitz in Kakola, einem ehemaligen Gefängnis, das zu einem kreativen Zentrum umgebaut wurde.
The French Café, Kuusamo
Das French Café wurde 2019 an einem verschneiten Tag in Lappland gegründet und 2023 eröffnet. Es verbindet frisch gerösteten Kaffee, hausgemachtes Gebäck und herzliche Gastfreundschaft. Inspiriert von finnischen und französischen Traditionen verwendet das Café Zutaten aus der Region, um in einer gemütlichen Atmosphäre eine einzigartige Mischung verschiedener Kulturen zu schaffen. Die Konditorin Moona bringt ihre nordischen Wurzeln und ihre französische Ausbildung in Kreationen wie dem charakteristischen salzigen Lakritz-Macaron „Hopea Toffee“ zum Ausdruck, während der aus Frankreich stammende Barista Arthur sein Fachwissen einsetzt, um hochwertigen Kaffee zuzubereiten.
https://www.kahvilathefrench.cafe/home
Visit Finland hat sich zum Ziel gesetzt, Finnland als Reiseziel zu fördern, das Land an internationale Reisende zu vermarkten und Unternehmen der Reisebranche bei der Internationalisierung zu unterstützen. Visit Finland kooperiert mit touristischen Dienstleistungsunternehmen, Reiseveranstaltern, Transportunternehmen, Botschaften sowie den finnischen Regionen und ist Teil von Business Finland. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte https://www.visitfinland.com.
60-jähriges Städtepartnerschafts-Jubiläum Kuopio/Castrop-Rauxel
Bitte hier lesen über das 60-jähriges Städtepartnerschafts-Jubiläum Kuopio/Castrop-Rauxel
Städtepartnerschaftsjubiläum Castrop-Rauxel : Kuopio
Link zum Eröffnungstermin
Nachruf für Seija Winkler 13.12.1946 – 16.07.2025
Seija Winkler
Von 2004 bis 2016 war sie stellvertretende Vorsitzende der nordrhein-westfälischen DFG: Seija Winkler, mit dem Nachnamen Ouvinen am 13.12.1946 in Helsinki geboren und am 16.7.2025 in Essen gestorben. Ein Bruder, Abitur in Lauttasaari, Studium und Abschluss als Diplomsoziologin (valtiotieteidenmaisteri) an der Universität Helsinki, Ausbildung in Gesprächstherapie, Focusing, systemische Beraterin und Paartherapeutin (DGSF).
Ihr langjähriger Arbeitgeber war Pro familia. Ihren (und unseren) Albrecht lernte sie 1967, also vor 58 Jahren kennen und lieben. Verheiratet waren die beiden seit 1970. Die letzten Jahre war sie schwer krank und erhielt 2021 nach Jahren der Blutwäsche eine neue Niere.
Kennengelernt habe ich sie in Geilenkirchen, auf der 13. Landesdelegiertenversamm- lung der Deutsch-Finnischen Gesellschaft NRW 2004. Seija wurde zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Dieses Amt übte sie bis 2016 aus. Bis zu meinem Rücktritt 2012 war Seija Winkler meine Stellvertreterin, und wir haben in einer für die DFG sehr guten Zeit wirklich gut zusammengearbeitet. Sie war ein ihrer nahen und auch ferneren Umgebung zugewandter Mensch, tatkräftig, durchsetzungswillig und fähig. Acht Jahre gab es im Vorstand, an dessen Sitzungen die Referenten als Gleichberechtigte teilnahmen, keine förmliche Abstimmung. Es wurden die Dinge zu einem Ende geführt, das alle mitgetragen haben. Es waren allerdings auch Zeiten, in denen die Deutsch-Finnische Gesellschaft mehr oder weniger aus dem Vollen schöpfen konnte, das Interesse finnischer Jugendlicher an Deutschland hoch war und in denen die Republik Finnland wegen ihrer singulären Existenz an der Nahtstelle von West und Ost einen sehr eigenwillig-eigenständigen politischen Kurs fuhr, der sie für alle Seiten interessant machte.
In all den Jahren hatten wir mehr als ein Dutzend Bezirksgruppen mit insgesamt 1.500, 1.600, 1.700 Mitgliedern, ein reichhaltiges Gruppen- und Landesverbandsleben, einen intensiven kulturellen Austausch mit Finnland, viele Feste, Aktionstage, Konzerte, Vorträge, Kommunikation mit anderen Landesverbänden, eine Bundesdelegiertenversammlung in Wuppertal und zahllose Kontakte zu Akteuren von Kultur und Politik, wobei Seija ihre intensive Arbeit in der Auslandsgesellschaft Dortmund einbrachte. Networking nennt man das ja heute, also Netzwerken. Auch in Richtung der Gewinnung von jungen Mitgliedern oder des Kontakts zu Gruppen anderer Freundschaftsgesellschaften oder zu Finnland-Enthusiasten außerhalb der Strukturen der DFG, insonderheit also in Richtung Zülpich und Köln. Im Landesarchiv in Detmold und in den vierteljährlich erscheinenden „Landesnachrichten“ finden sich, wer immer eine Geschichte der nordrheinwestfälischen DFG schreiben möchte, die über einen großen Zeitraum auch eine Geschichte des Wirkens von Seija Winkler ist, zahlreiche Quellen und Dokumente.
Seija, dieses Energiebündel. Ihr Name ist vor allem es fällt schwer, eine Auswahl vorzunehmen mit der Veranstaltung „100 Jahre Frauenwahlrecht in Finnland“ in Bochum 2007 und der 35-Jahre-DFG-NRW-Feier in Mülheim verbunden, als wir für zwei Tage die Volkshochschule in Mülheim (Ruhr) gerockt und Hunderte, wenn nicht eine kleine vierstellige Zahl von Menschen haben anlocken und für das Land der tausend Seen begeistern können. Eine der ganz großen Veranstaltungen war schließlich der Aalto-Tag 2012 in Essen. Unvergessen ist die Frauentheatergruppe um Marketta Göbel-Uotila. Wer war mittendrin und trat beispielsweise in Schwelm bei einer Veranstaltung der Gleichstel- lungsbeauftragten des Ennepe-Ruhr-Kreises auf: Seija Winkler.
Einem Menschen gilt unsere besondere Anteilnahme, dem umtriebigen, witzigen, fleißigen und nachdenklichen Albrecht.
Matthias Dohmen
Nachruf für Jörg Haase 25.04.1943–15.03.2025

Da tritt jemand ab, der einen selbst und den man Jahrzehnte begleitet hat. Viele Erinnerungen kommen hoch. Einige Mails sind erhalten, so eine vom 24. August 2015 mit angehängten Fotos von Aufführungen der Freilichtbühne Hallenberg. Jörg organisierte die Treffen von Hochsauerlandenthusiasten, seine Frau Inge besorgte Korvapuustit, zu Deutsch Ohrfeigen. Die Zusammenkünfte waren Ausläufer der großen Wintertreffen, die Jörg Haase für die nordrhein-westfälische DFG arrangierte. Bis zu zwei Busse füllten die Teilnehmer, die aus ganz NRW und umliegenden Bundesländern kamen. Wie ein ganzes Dorf einen Ofen betrieb, in dem Brote gebacken wurden, Skihänge und die große Bob- und Rodelanlage in Hallenberg, eine Grotte, die zu besuchen der Gesundheit dienen sollte, im Freizeitprogramm der Besuch einer renommierten Sockenmanufaktur, eine Knochenmühle, in der es entsetzlich stank – Jörg kannte sein Sauerland, vor allem wusste er, wer wo für was verantwortlich war. Ja, der begabte Organisator war, lange bevor das Wort in den allgemeinen Sprachgebrauch überging, ein Netzwerker.
Geboren wurde er am 25. April 1943 in Celle, gestorben ist er am 15. März 2025 zu Hause. In Norddeutschland beziehungsweise in Bochum wuchs er auf, machte die Mittlere Reife, heiratete seine Inge und engagierte sich in der Wanderjugend. Von 1970 bis 1979 war er Pressereferent in Wattenscheid, das später in die Stadt Bochum eingemeindet wurde, und dann bis zur Pensionierung in Castrop-Rauxel. Vielfältige Hobbys, vielgestaltige Engagements – wie bereits erwähnt, in der Wanderjugend, im Sauerländischen Gebirgsverein, dem europäischen Verband der Wanderervereinigungen, wo er es bis in die Spitze schaffte, und in der Deutsch-Finnischen Gesellschaft, in der ihn Generationen von Finnlandbegeisterten kennengelernt haben. Jahrzehnte leitete er die Gruppe Hochsauerland der DFG. Unvergessen sind auch die von ihm organisierten Konzerte von Künstlern aus dem Land der Tausend Seen – kulturelle Höhepunkte, die es ohne Jörgs Engagement nie gegeben hätte.
Unterstützt wurde er bis zuletzt von Inge, von Tochter Ute und deren Mann Frank sowie den Enkeln Jan und Malte, Sohn Bernd und Schwiegertochter Susanne. Er war, wie Ute schrieb, bis zu seinem plötzlichen Tod „trotz gesundheitlicher Einschränkungen immer positiv gestimmt“.
Jörg war in seinem Schaffen unermüdlich, ließ sich von Enttäuschungen nicht aufhalten, baggerte den Ersten, Zweiten und Dritten an, rief an, schrieb seine Sisu-Mails (das finnische sisu steht für Kraft, für Beharrlichkeit, für Ausdauer, für Unnachgiebigkeit und für Kampfgeist), Eigenschaften, die er überreichlich besaß. Er war einer der dienstältesten Bezirksgruppenvorsitzenden der nordrhein-westfälischen DFG und war – woran die Landesvorsitzende Elfi Heua in ihrem Nachruf erinnerte – 1983 Wegbereiter der DFG-Bezirksgruppe Castrop-Rauxel und fünf Jahre später der Bezirksgruppe Hochsauerland.

