Partnerstädte

 

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Finnische Stadt Deutsche Stadt seit (Chronik) Einzugsgebiet
Hattula Dortmund-Wickede 1987 Dortmund (Bochum-Witten)
Hämeenlinna Gymnasium der Stadt Warstein 2004 Gymnasium der Stadt Warstein
Jakobstad/Pietarsaari Bünde(Ostwestfalen/Lippe 1968 [DFG Westfalen/Lippe]
Kangasala Zülpich 1982 Leverkusen (Zülpich)
Kokkola Ratingen 1989 Düsseldorf
Kuopio Castrop-Rauxel 1965 Castrop-Rauxel
Kouvola Mülheim an der Ruhr 1972 Bochum-Witten
Leppävirta Schwerte 1972 Hagen-Siegen
Leppävirta Schwerte 1972 Arbeitskreis Schwerte-Leppävirta
Oulu Leverkusen 1968 Leverkusen
Paimio Odenthal (Leverkusen) 2001 FinnFriends Odenthal e.V.
Savonlinna Detmold 2004 [DFG Westfalen/Lippe]
Tampere Essen 1960 Essen
Turku Köln 1967 Deutsch-Finnische Gesellschaft in Köln e.V.
Viitasaari Schlangen 1999 DFG Westfalen/Lippe]

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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Städtepartnerschaft mit Hattula

Seit 1987 besteht eine Städtepartnerschaft mit Hattula

Es begann alles mit Pfarrer Diestelhorst und seiner Frau

Begonnen hatte alles dank der privaten Kontakte von Gemeindepfarrer Christoph Diestelhorst, der mit einer Finnin verheiratet ist, in die Kommunalgemeinde Hattula, 100 Kilometer nördlich der Hauptstadt Helsinki gelegen. 1986 entstand so in der Evangelischen Gemeinde Wickede die Idee des „Kontrastprogramms“ zum Südeuropa-Urlaub, einer internationalen Begegnung deutscher und finnischer Jugendlicher. Gemeinsam mit dem Jugend- und Freizeitbüro Hattulas wurde die Arbeit aufgenommen.

Seit 1987, seit 25 Jahren also, findet die Begegnung nun jährlich abwechselnd in Finnland und in Deutschland statt. Stets sind die Jugendlichen im Rahmen von Vorbereitungstreffen aktiv an der Programmplanung beteiligt, stets sind sie beim Austausch die ersten Tage in einem Freizeitheim (nahezu) unter sich. Beim folgenden Aufenthalt in Gastfamilien erleben die jugendlichen Gäste dann jeweils hautnah den Lebensstil der Gastgeber.


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Städtepartnerschaft mit Hämeenlinna

Seit 2004 besteht eine Partnerschaft zwischen dem Gymnasium der Stadt Warstein und Partnern in Hämeenlinna.

Nachdem der seit über 25 Jahren stattgefundene jährliche Schüleraustausch mit der Calder High School in Hebden Bridge aufgrund einer Neuorientierung der englischen Schule (Technical College) zum Erliegen kam, wurde der Austausch nach Hämeenlinna / Finnland unter dem Titel „English as a World Language“ initiiert. Dieser Austausch findet in der 9.bzw. 10  Klasse statt und wird seinem Titel Jahr für Jahr gerecht: aufgrund der guten Englischkenntnisse, aber auch die mentalitätsbedingte Zurückhaltung der Finnen beim Sprechen der deutschen Sprache sind die deutschen Schülerinnen und Schüler gezwungen, mit ihren Gastgebern bzw. Gastschülern auf Englisch zu kommunizieren. Gleichzeitig erfahren sie, dass die Kenntnis der englischen Sprache ihnen erlaubt, eine ihnen fremde Kultur kennen zu lernen. Der Austausch erlaubt den deutschen Schülerinnen und Schülern auch, ein Land kennen zu lernen, in dem das Fernsehprogramm nicht synchronisiert ist und welches ohne Englischkenntnisse international nicht bestehen könnte. Zudem gewinnen sie einen Einblick in das durch die PISA –Studie bekannt gewordene finnische Schulsystem.

Der Finnlandaustausch soll ggf. durch eine Brieffreundschaft mit finnischen Schülerinnen und Schülern der Klassen 5 und 6 erweitert werden. Im Idealfall bereitet dies auf ein Treffen der Brieffreunde / -freundinnen in der Klasse 9 vor. Aufgewertet wird der Austausch durch gemeinsames projektorientiertes Arbeiten, indem z.B. in gemischten Kleingruppen ein kulinarischer Abend für alle vorbereitet wird und sich mit Powerpoint-Präsentationen auf humorvolle Art und Weise mit landestypischen Vorurteilen auseinandergesetzt wird.   .


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Städtepartnerschaft mit Kangasala

Die Freundschaft zwischen Zülpich und Kangasala besteht aufgrund vielfältiger privater Kontakte seit vielen Jahren und wurde im Jahr 1994 im Rahmen einer feierlichen Verschwisterungsfeier in der Stadthalle in Zülpich offiziell bestätigt. Seither gab es viele gegenseitige Besuche und Kontakte zwischen beiden Städten.

Der Jugendaustausch allerdings lief – bis auf die Vermittlung von Ferienjobs – nur schleppend. Daraufhin wurde im Jahr 2006 der Deutsch-Finnische Freundschaftskreis Zülpich gegründet. Der Schwerpunkt unserer Tätigkeit liegt laut Satzung „auf der Förderung von Kontakten und Freundschaften von Jugendlichen aus den Partnerstädten durch gegenseitige Besuche, gemeinsame Aktivitäten und Kennen lernen der jeweiligen landestypischen Kultur und Besonderheiten. Ein weiteres Ziel ist die Förderung der Fremdsprachenkenntnisse, insbesondere Finnisch, Deutsch und Englisch.“
Der Verein arbeitet im Bereich des Jugendaustausches eng mit den Städten Zülpich und Kangasala sowie deren Vertretern zusammen. Vielfältige freundschaftliche Verbindungen gibt es zum Finnisch-Deutschen Verein in Kangasala.


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Städtepartnerschaft mit Kokkola

Kokkola liegt an der Westküste Finnlands am Bottnischen Meerbusen. Die Entfernung zum Polarkreis ist genau so groß wie zur Hauptstadt Helsinki. Von den 47.000 Einwohnern sprechen 84 % finnisch und 14% schwedisch.

Geschichte und Entwicklung unserer Partnerstadt
Unsere Partnerstadt Kokkola wurde am 7. September 1620 von dem schwedischen König Gustav Adolf II. gegründet und ist damit eine der ältesten Städte Finnlands. Als Stadt der Seefahrer erhielt Kokkola 1765 die Rechte zur Durchführung des Außenhandels. Danach erlebte Kokkola eine bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts andauernde Blütezeit. Anders Chydenius (1729 – 1803), Pfarrer in Kokkola und Staatsmann, war einer der ersten Vertreter des Liberalismus in Europa und ein Kämpfer für Demokratie, Gleichberechtigung und Menschenrechte. Er hatte maßgeblichen Einfluss auf die positive Entwicklung der Stadt. Kokkolas Universität ist nach ihm benannt.
Seit Jahrhunderten und bis heute spielt der Schiffsbau in Kokkola eine große Rolle. Früher wurden mit dem in der Region produzierten und exportierten Teer die Boote wasserdicht gemacht. Seit dem Beginn der Industrialisierung siedelten sich viele Betriebe aus den Bereichen der Metall- und Chemieindustrie, des Maschinenbaus, der Kunststoffverarbeitung sowie der Düngemittelherstellung an. Nach wie vor spielt die Landwirtschaft eine große Rolle. Außerdem ist Kokkola heute eine Stadt des Handels und der Dienstleistungen sowie der Ausbildung und Forschung. Der Hafen von Kokkola ist einer der größten Finnlands.

Kultur, Freizeit und Tourismus
Kokkola bietet in den Bereichen Kunst, Musik, Tanz und Theater ein vielfältiges kulturelles Angebot. Es verfügt über ein eigenes Opernhaus. Über das Jahr verteilt gibt es mehrere große Veranstaltungen und Festivals. Unsere finnische Partnerstadt ist außerdem als Sportstadt mit einem breiten Spektrum an Aktivitäten bekannt. Natürlich ist Wassersport eine beliebte Freizeitbeschäftigung. Etliche Kleinboothäfen für Motor- und Segelboote stehen zur Verfügung. Mehrere Badestrände am Bottnischen Meerbusen laden zudem zum Faulenzen ein. Im Winter spielt man Eishockey und im Sommer Fußball. Höhepunkt eines jeden Sportjahres ist der Kokkola-Cup, eine internationale Juniorenfußballbegegnung, zu dem sich jährlich tausende Kicker und Fans aus verschiedenen Ländern versammeln.
Die bunten Holzhäuser der Altstadt Neristan laden zu einem gemütlichen Spaziergang ein. In diesem historischen Kern der Stadt Kokkola findet man gemütliche Cafés, Restaurants und kleine Läden. Einen Besuch lohnen die zahlreichen Museen von Kokkola, wie das Stadtmuseum Jakobstad oder das arktische Museum Nanoq. Ein beliebtes Ausflugsziel ist die Leuchtturminsel Tankar, auf der es mehrere Übernachtungsmöglichkeiten gibt. Die einzigartige Vegetation und die Vogelvielfalt erfreuen Naturfreunde. Die Schärenlandschaft Kokkola-Pietarsaari kann mit Ausflugsschiffen oder dem eigenen Segelboot erkundet werden. Wer wasserscheu ist, kann auf die zahlreichen Rad-, Wander- und Reitwege ausweichen.
Jedes Jahr am letzten Wochenende im August werden die Kokkolan Venetsialaiset (Venezianische Nächte) und damit das Ende der Sommerperiode gefeiert. Zahlreiche Lichter schmücken zu dieser Zeit die Strände. Das Rahmenprogramm bietet Theateraufführungen und Konzerte. Höhepunkt ist ein buntes Feuerwerk. Im Winter locken Eislaufstrecken und Langlaufloipen. Ganz Mutige können sich nach einem Saunabesuch beim Eislochbaden abkühlen. Außerdem werden Ausflüge in die Umgebung mit Hundeschlitten angeboten.

Entstehung und Bedeutung der Partnerschaft
Seit 1981 bestehen Kontakte zu Kokkola. Die offizielle Städtepartnerschaft wurde 1989 begründet. Zahlreiche Heimat-, Sport-, Wander- und Gesangsvereine haben seitdem Kontakte geknüpft. Regelmäßig besuchen Gruppen beider Städte die jeweilige Partnerstadt.
Die Kokkolastraße in Ratingen Ost erinnert an die Städtepartnerschaft.

Aktivitäten
2007 musizierten insgesamt 34 Musikschüler aus Kokkola im Rahmen des Ratinger Jugendkulturjahres gemeinsam mit Jugendlichen aus Ratingen und der russischen Partnerstadt Gagarin im Internationalen Jugendblasorchester. Das Projekt wurde von der Europäischen Union gefördert. Bei einem der größten internationalen Jugendfußballturniere, dem Kokkola-Cup, nahm 2008 zum ersten Mal auch eine Auswahl Ratingens teil. Mit einer großen Gruppe war Kokkola im März 2010 bei der Internationalen Frauenkonferenz in Ratingen vertreten. Im August 2013 zeigten sich Gäste aus Kokkola beeindruckt vom Ratinger Schützenfest. Der Chor I.S.K.U. hat bereits dreimal Ratingen für mehrere Auftritte besucht, zuletzt auf Einladung der evangelischen Kirchengemeinde im Dezember 2013.
Im Jahre 2014 wurde das 25-jährige Bestehen der Städtepartnerschaft in beiden Städten würdig gefeiert. Ein Holzbläser-Ensemble des Keskipohjanmaan Konservatio Kokkola sorgte gemeinsam mit dem Jugendblasorchester der Städtischen Musikschule Ratingen im Rahmen eines Festaktes im Stadttheater Ratingen für einen harmonischen Auftritt (weitere Informationen). Im Gegenzug spielte das Jugendsinfonieorchester der Städtischen Musikschule Ratingen in einer Festveranstaltung in Kokkola (weitere Informationen). Im Jubiläumsjahr wurden auch erste Schritte für den Austausch zwischen den Berufsbildenden Schulen der beiden Städte unternommen. Die Stadt Kokkola nahm für ein Wochenende mit nordischen Weihnachtsartikeln an dem Ratinger Weihnachtsmarkt teil und die Arbeitsbesuche der Feuerwehr und Wirtschaftsförderung Kokkola rundeten das Festjahr ab.
In der Zeit vom 31. Juli bis 8. August 2015 nahmen sechs Jugendliche mit zwei Betreuern aus der Partnerstadt Kokkola an der Internationalen Jugendbegegnung 2015 in Ratingen teil. Aus den Partnerstädten Gagarin (RU), Le Quesnoy, Maubeuge (F), Kokkola (FI) und Wuxi/Huishan (CN) und aus Ratingen waren insgesamt 36 Jungen und Mädchen und 12 Betreuer zu einem Exchange Film Camp in der Ratinger Jugendherberge zusammengekommen. In verschiedenen Arbeitsgruppen wurde der Film „The followship of a coin“ gedreht und bei der Abschiedsveranstaltung (weitere Informationen) uraufgeführt.
Im Dezember 2016 beteiligte sich die Stadt Ratingen am Weihnachtsmarkt in Kokkola mit einem Stand und präsentierte dort Ratinger Kunsthandwerk.

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Städtepartnerschaft mit Kuopio

Kuopio ist mit ca. 96.800 Einwohnern Verwaltungssitz der Landschaft Nordsavo und Universitätsstadt im Saimaa-Seengebiet gelegen und erhielt 1782 ihre Stadtrechte.
Marktplatz der Stadt Kuopio. Die Stadt ist heute eine junge, moderne und aktive Stadt mit wachsenden, dynamischen und bedeutenden Know-How-Zentren; außerdem wichtiges Handelszentrum für Ostfinnland mit Metall-, Holzverarbeitungs- und Lebensmittelindustrie, mit eigenem Flughafen und guten Verkehrsverbindungen.

Rund um die Universität und die Fachhochschule Savonia befindet sich das international renommierte Wissenschaftszentrum Kuopion Tiedelaakso mit Forschungsinstituten der Medizin- und Umwelttechnologie, tierischen Biotechnologie sowie der Arzneimittelentwicklung. Auch haben sich entsprechende Unternehmen aus den Bereichen der Hochtechnologie dort angesiedelt.
Sie ist Sitz eines orthodoxen Erzbischofs sowie eines evangelisch-lutherischen Bischofs. Bedingt durch seine gute Lage – auf einer Halbinsel am Kallavesi-See – ist Kuopio eine beliebte Sommerhausregion, Wintersportort und beliebtes Ferienziel.Die angesehenen und internationalen Sport- und Kulturereignisse, das Orthodoxe Kirchenmuseum, der evangelisch-lutherische Dom, das Victor-Barsokewitsch-Fotografiezentrum, das Museumsviertel und der historische Marktplatz laden zu einem Besuch ein.

Trotz der größten Entfernung waren die städtepartnerschaftlichen Verbindungen zwischen Kuopio und Castrop-Rauxel in der Vergangenheit sehr intensiv. Dies beruhte sicherlich nicht zuletzt auf dem großen Reiz des Unbekannten.
So wurde 1983 in Castrop-Rauxel eine deutsch-finnische Gesellschaft gegründet und zwei Jahre später waren Kuopio und Castrop-Rauxel die Begründer des bis heute im 2-Jahres-Rhythmus stattfindenden Städtepartnerschaftskongresses in wechselnden finnischen und deutschen Kommunen.

Hauptaugenmerk wurde zu Beginn der Städtepartnerschaft auf das Kennenlernen, dieser für beide Seiten doch recht fremden Kulturen, gelegt. Zahlreiche Schülerbegegnungen und die Camps der Sportjugend fanden statt.
Kunstausstellungen, sportliche Wettkämpfe und musikalische Kulturereignisse sowie Besuche von offiziellen Vertretern und Wirtschaftsdelegationen bauten diese Freundschaft aus. Immer neue Initiativen und Wege einer möglichen Zusammenarbeit wurden erkundet und erfolgreich durchgeführt, wie in den vergangenen Jahren die Sprachkurse an der Sommer-Uni in Kuopio, die Teilnahme an Gesundheitsmessen und Praktikantenaufenthalte.

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Städtepartnerschaft mit Kouvola

Die Stadt Mülheim an der Ruhr pflegt seit dem Jahr 1972 eine Städtepartnerschaft zur Stadt Kuusankoski im südlichen Finnland. Seit dem 1. Januar 2009 bildet Kuusankoski gemeinsam mit der Stadt Kouvola und den kleineren Gemeinden Elimäki, Jaala, Valkela und Anjalankoski eine neue Gemeinde mit Namen Kouvola. Die bis dahin bestehende Partnerschaft zwischen Mülheim an der Ruhr und Kuusankoski wurde daher aus formalen Gründen mit Ablauf des 31. Dezember 2008 zunächst beendet. Am 20. April 2009 wurde dann im Stadtparlament der neuen Stadt Kouvola die Entscheidung getroffen, dass von den über 20 bislang durch die einzelnen finnischen Gemeinden gepflegten Städtepartnerschaften nur noch drei offizielle Partnerschaften auf die „Großgemeinde“ Kouvola übertragen werden. „Neben Balatonfüred in Ungarn und Vologda in Russland ist Mülheim die dritte Stadt, die nun eine Städtepartnerschaft mit der Stadt Kouvola hat,“ freute sich die damalige Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld. „Freundschaften kann man nicht kündigen, sagt man in Finnland“, beruhigte Lauri Lamminmäki, das nun neugewählte Stadtoberhaupt der Stadt Kouvola, bereits im September 2008 die Teilnehmenden des neunten Kongresses der Deutsch-Finnischen Partnerkommunen in der Stadthalle Mülheim. Die Stadt Mülheim wurde auf eine harte Probe gestellt, da der Entscheidungsprozess, welche Städte künftig eine Partnerschaft zur neuen Stadt Kouvola haben werden, lange Zeit in Anspruch nahm. Auch hier bewahrheitete sich der Satz von Lamminmäki: „Antworten könnten daher länger dauern“. Kouvola liegt etwa 140 Kilometer nordöstlich von Helsinki am Fluss Kymi. Die Stadt ist die führende Papierindustriestadt Europas. Jedes Jahr werden dort etwa 800.000 Tonnen Feinpapier produziert. Sehenswert sind das Rathaus, die Evangelisch-Lutherische Kirche und das Museumsgelände von Kettumäki in der Nähe des Stadtzentrums. In der Umgebung findet man naturbelassene Gebiete, die sich ausgezeichnet für Wanderungen eignen. Der fischreiche Fluss Kymi bietet vielseitige Freizeitmöglichkeiten.

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Städtepartnerschaft mit Leppävirta

Seit 1992 besteht eine Städtepartnerschaft mit Schwerte – es besteht eine enge Zusammenarbeit mit der Bezirksgruppe Hagen

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Städtepartnerschaft mit Oulu

Sie war die Erste: 1968 wurde die Städtepartnerschaft mit Oulu besiegelt. Die Hafenstadt liegt hoch im finnischen Norden.

Sie kombiniert ein lebendiges Stadtzentrum mit großzügigen Grünanlagen. Ihre Fläche ist fünfmal größer als die Leverkusens. Sie hat jedoch nur drei Viertel der Einwohner. Oulu blickt auf eine mehr als 400jährige Geschichte zurück. Sie ist vom Meer, der Seefahrt und dem Teerhandel geprägt. Aus dieser Zeit stammen auch die schneeweißen Holzhäuschen im Zentrum.

Heute ist die Stadt das vitale Zentrum von Finnlands Norden. Sie hat sich einen Namen als Universitätsstadt und High Tech-Metropole gemacht, vor allem in der Kommunikationstechnologie.

Die Gäste sind begeistert von den finnischen Traditionen: Sauna, Lachssuppe und dem Juhannus-Fest zur Mittsommernacht. Jeden Sommer treffen sich in Oulu Fans zur Weltmeisterschaft der Luftgitarre. Der finnische Winter übt einen besonderen Reiz aus mit tief verschneiten Landschaften, mit Eisschwimmen und Nordlichtern.

Zwischen beiden Partnern gibt es eine Vielzahl von Reisen und Begegnungen. Besonders gefördert wird der Austausch von Jugendgruppen und Vereinen. Eine lange Tradition haben auch die Bürgerreisen der Deutsch-Finnischen-Gesellschaft. Viele Leverkusener konnten so unter fachkundiger Führung Land und Leute kennenlernen. Schwerpunkte der freundschaftlichen Beziehungen sind auch die Wirtschaftskontakte.

Im Jahr 2018 wurde das 50-jährige Jubiläum der Städtepartnerschaft mit vielen ambitionierten und interessanten Veranstaltungen gefeiert


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Städtepartnerschaft mit Paimio

Paimio liegt in Südwestfinnland mit ca.  10.700 Einwohnern und liegt in der Landschaft Varsinais-Suomi rund 25 Kilometer östlich von Turku am Unterlauf des Flusses Paimionjoki.

Die Staatsstraße 1 von Turku nach Helsinki durchquert Paimio.

Das Sanatorium Paimio wurde vom berühmten Architekten Alvar Aalto entworfen und 1933 fertiggestellt. Bis in die 1960er fungierte es als Tuberkulose-Heilanstalt, heute ist es ein Lungenklinikum. Der funktionalistische Bau gilt als eines der wichtigsten Werke der frühen Schaffensperiode Aaltos. Sein Entwurf sah vor, dass das Gebäude selbst zur Heilung der Patienten beitragen sollte. Das Sanatorium Paimio ist ein Kandidat für die Aufnahme in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes.

Ein weiteres bekanntes Bauwerk ist die Mikaelin Kirkko (St. Michaels-Kirche), die in den späten 1680er Jahren entstand. Sie besteht aus dem Gotteshaus, erbaut aus grauen Bruchsteinen mit einem Walmdach, und einem versetzt davon stehenden Kirchturm, der unten quadratisch ist und im Dach zu einem regelmäßigen Achteck übergeht.


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Städtepartnerschaft mit Tampere

Das im Südwesten Finnlands gelegene Tampere, drittgrößte Stadt des Landes, war durch weltpolitische und wirtschaftliche Entwicklungen vor ähnliche Herausforderungen beim Wandel der städtischen Strukturen gestellt wie Essen. Diese vergleichbare Situation war es auch, durch die eine Zusammenarbeit nur sinnvoll und für beide Seiten gewinnbringend erschien. So kam es, dass Essen und Tampere 1960 ihre Städtepartnerschaft schlossen.

Tampere ist neben Finnlands Hauptstadt Helsinki das zweite kulturelle wie industrielle Zentrum des Landes und stellt mit einem internationalen Flughafen, zwei Häfen und einer direkten Autobahnverbindung nach Helsinki einen wichtigen Verkehrsknotenpunkt dar. Die Stadt ist das pulsierende Herz des Wirtschaftsraums Pirkanmaa, welcher stark durch die Technologie-, Gummi-, Schuh- und Papierfabrikation geprägt ist.

Tamperes Strukturwandel begann mit dem Zerfall der Sowjetunion und dem Verlust wichtiger Handelskontakte. Die Notwendigkeit, sich neu zu orientieren, führte zur Entwicklung eines starken Bildungssektors inklusive dreier Universitäten und Hochschulen, die insgesamt über mehr als 17.000 Studierende verfügen. Zudem ist die Stadt ein erstklassiges touristisches Ziel. Historische Holzhäuser wechseln sich ab mit Jugendstilvillen, modernen Bauwerken und sakralen Bauten aus fast jeder Epoche und erschaffen ein beeindruckendes Stadtbild. Zahlreiche Museen, ein Freilufttheater und viele Parkanlagen runden das Bild einer Stadt ab, die den Strukturwandel erfolgreich gemeistert hat. Die zwei großen Seen und das endlose umliegende Grün schaffen eine landschaftliche Schönheit, die einen Besuch wert ist.

Partnerstädte von Essen

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Städtepartnerschaft mit Turku

2017 feierten wir das 50-jährige Jubiläum der Städtepartnerschaft Köln-Turku. Am 7. Juni 1967 wurde diese Partnerschaft durch Unterzeichnung der Urkunde im Rathaus zu Turku offiziell besiegelt.
Seither hat sich die Partnerschaft in vielerlei Hinsicht entwickelt. Im Bereich Bildung ist der intensive Austausch des Instituts für Skandinavistik und Fennistik an der Universität zu Köln mit der Universität Turku zu erwähnen. Auch die Schulfreundschaft zwischen dem Kölner Schillergymnasium und dem Puolanmäen Gymnasium hat sich seit 1991 mit regelmäßigen Austauschen verfestigt.
Zuletzt waren Anfang März Schülerinnen und Schüler zu Gast in Köln. Ebenso wird zwischen den beiden Stadtverwaltungen ein für beide Kommunen nutzenstiftender Fachaustausch geführt. Themen sind

  • struktureller Aufbau der Stadtverwaltungen
  • Stadtentwicklung
  • Wirtschaftsförderung
  • Hochwasserschutz
  • Elektromobilität
  • Technologieförderung
  • Haushalt