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Hagen-Siegen

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Dr. Sirkka Stoor
Emster Str. 74c
58093 Hagen
Tel.: 02331 54994 (privat)
Tel.: 02331 4735200 (dienstlich)
E-Mail: hagen@dfgnrw.de

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Veranstaltungskalender




Stammtisch: normalerweise jeden ersten Mittwoch im Monat

Finntreff
Restaurant NOVY's, Museumsplatz 2, 58095 Hagen [MAP]




Feier: Fr. 22.06. 2018 17.00 – 24.00 Uhr

Großes Juhannus-Fest, Mittsommerfest nach nordischer Art
“Königliches Schleusenwärterhaus“, Insel 1, 58456 Witten [MAP]


Eine Kooperationsveranstaltung mit Auslandsgesellschaft NRW e.V., Deutsch-Finnische-Gesellschaft NRW e.V. und WABE mbH Witten
Ort: “Königliches Schleusenwärterhaus“, am der Burgruine Hardenstein gegenüberliegenden Ruhrufer, Insel 1, 58456 Witten
Preis für die Schifffahrt: 8,00 Euro Erwachsene, 4,00 Euro Kinder
Wir laden Sie ein, mit uns das Juhannus-Fest, Mittsommerfest, nach nordischer Art zu feiern mit Musik, Tanz, Singen, Spielen, Essen und Trinken. Ein Akkordeon-Duo tritt auf, es werden finnische Volkstänze vorgeführt und mitgetanzt. „Kokko“, das traditionelle Juhannus-Feuer, wird angezündet. Stockbrote werden gebacken, Blumenkränze geflochten. Alle, die Spaß amSpielen haben, können „Mölkky“, ein finnisches Gesellschaftsspiel für draußen, spielen. Feuerkünstler treten beimEinbruch der Dunkelheit auf.Ein Höhepunkt des Festes ist die zweistündige Schifffahrt mit der „Schwalbe II“ auf der Ruhr von 19.00 bis 21.00Uhr mit Musik, Quiz und gemeinschaftlichem Singen.Bitte melden Sie sich für die Schifffahrt frühzeitig an. Es sind nur eine begrenzte Anzahl von Plätzen frei! Anmeldungen bitte an Frau Dr. Sirkka Stoor, hagen@dfgnrw.de oder telefonisch: 02331-4735200 [ Plakat ]

Aktuell
Ein klein bisschen Finnland

Mein Schüleraustausch

von Lea Goege, Hagen

Ehrlich gesagt hatte ich keine Vorstellung von Finnland, als ich mich für den Schüleraustausch anmeldete. Ich wollte einfach neue Leute aus aller Welt kennenlernen. Ich wusste, wo Finnland lag, dass es dort sehr kalt ist und Rentiere leben. Auch den Luftgitarrenwettbewerb kannte ich. Aber sonst hatte ich keine Ahnung von Finnland.

hagen.jpg Schon Monate vorher schrieb ich mit dem Mädchen. Es war ziemlich komisch, nur miteinander zu schreiben und sich nicht persönlich zu kennen.
Dann war es endlich soweit: Anna, so hieß sie, kam endlich nach Deutschland. Ich war total nervös, wie sie wohl sein würde. Ich erkannte sie sofort. Sie wirkte ziemlich schüchtern. Die Autofahrt zurück war die komischste Autofahrt meines Lebens. Da wir keine Gesprächsthemen hatten ,schwiegen wir anfangs. Doch mit der Zeit fand man immer mehr Gesprächsthemen.

Anna hatte uns sorge finnische Schokolade und Mumintassen mitgebracht.
Sie erklärte uns, dass diese Figuren in Finnland Kult sind. Ich war ziemlich beeindruckt. Finnland bestand doch nicht nur aus Schnee.
Bei uns hatte sie sogar ein eigenes Zimmer. Ich glaube, das war ziemlich gut, da wir beide auch mal etwas Privatsphäre hatten.

Am nächsten Tag gingen wir gemeinsam zur Schule. Ich erfuhr, dass man an finnischen Schulen ausschließlich mit Laptops und Whiteboards arbeitet. Da sollte sich Deutschland mal ein Beispiel dran nehmen. Ich glaube, Anna fand es ziemlich komisch, eine Tafel im Klassenzimmer zu sehen. An den Nachmittagen und am Wochenende planten wir immer etwas. So waren wir in Köln, Dortmund, Oberhausen, an der Zeche Zollverein und sogar einen Tag in Amsterdam. Auch gingen wir mit meinen Freunden ins Freibad, in die Innenstadt oder ins Kino.
Anna meinte, dass die Innenstadt unserer kleinen Stadt ziemlich groß sei, fast wie Helsinki. Ich musste lachen, ich fand unsere Innenstadt winzig.

Einen Samstag zeigten wir Anna sogar den Movie Park.

Ehrlich gesagt, habe ich noch nie so viel vom Ruhrgebiet gesehen wie in diesem Monat. Das Highlight für mich war ein finnisches Volksfest in der Nähe. Ich glaube, hätte ich Anna nicht, wäre ich nie auf die Idee gekommen zu einem solchen Fest zu fahren. Erst mal trafen Anna und ich uns mit meiner Freundin, die auch eine Austauschschülerin aus Finnland hatte. Gemeinsam gingen wir auf das Fest. Wir bastelten Blumenkränze und probierten finnisches Essen. Ich aß Köttbular. Anna erklärte mir, dass Köttbular eher ein schwedisches Essen sei und eigentlich „Tschöttbullar“ ausgesprochen werden. Außerdem machten wir noch eine Schifffahrt. Dabei wurden uns Quizfragen über Finnland gestellt. Insgesamt fand ich den Tag ziemlich cool. Nach vier Wochen musste Anna wieder zurück nach Finnland. Der Abschied fiel uns beiden ziemlich schwer. Wir sind ziemlich gute Freunde geworden. Insgesamt würde ich sagen, dass ich jetzt viel mehr über Finnland weiß und auch die verschiedenen Traditionen besser kenne. Außerdem habe ich jetzt einen Grund nach Finnland zu fahren: Meine Freundin.



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