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Bochum-Witten

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Elfi Heua (Sprecherin)
Pantenweg 4
59192 Bergkamen
Tel.: 02306 8726
E-Mail: bochum-witten@dfgnrw.de

==> Städtepartnerschaft

Aktuelle Termine



in der Regel jeden letzten Montag im Monat, 18 Uhr

Stammtisch
Parkhotel Witten, Bergerstrasse 23, 58452 Witten [MAP]



27.11.17 um 18.00 Uhr

Premiere mit Bernd Gieseking
Parkhotel Witten, Bergerstrasse 23, 58452 Witten [MAP]

"Früher hab` ich nur mein Motorrad gepflegt" Wie ein Sohn tapfer versucht, sich um seine alten Eltern zu kümmern Hier ein kleiner Auszug aus seinem Kabarett; Vorgeschmack zu dem, was uns erwartet: Kabarett vom Dorf, herrlich komisch, mit einem dramatischen Beginn: Der alte Vater ist gestürzt, »Serienrippenbruch«. Gieseking wird klar, dass er sich um seine alten Eltern kümmern muss. Aber wie? Ins Häuschen zu ziehen wäre zu nah, so stellt er einen Wohnwagen in den Garten, um in Haus und Hof zu helfen. Er merkt aber schnell: Die Eltern sind fitter als befürchtet und er selbst langsamer als gedacht. Gieseking lernt: Um wirklich zu helfen, muss er früh aufstehen! Ein sehr humorvolles wie rührendes Programm über das Erwachsenwerden als Erwachsener, über das Altwerden und -sein der eigenen Eltern, über Freundschaft, Liebe und Fürsorge. Einige Abschnitte des Buches sind dem geliebten Finnland gewidmet, und Bernd Gieseking wird auch diesmal wieder alle Register ziehen, um uns mit seinem Charme und guter Laune einzufangen. Es wird super!! [ Plakat ]


Aktuell

Vortrag Kurt: Finnische Landschaften

(Fotos: Kurt Rade)

Kurt

Zum April-Stammtisch erwarteten wir Kurt Rade mit seinem Bildervortrag „Finnische Landschaften“.
Voller Spannung und Neugierde saßen wir da und warteten auf seinen Vortrag. Er begann in Kiel!?, im Geiste dachte ich, wann kommt jetzt Finnland?
Ja, dann kam Finnland, von Turku, Pielinen, Lieksa, Kuopio und wieder Turku.
Mit interessanten Informationen und lustigen Anekdoten untermalten Kurt und Sinikka ihre Campingreise.

Kurt

Wir sahen ein Feuerwerk stimmungsvoller Fotos. Wälder moosbegrünt und mit Blaubeerbüschen durchsetzt. Felsen wie Inseln in den Seen, aber auch Inseln in der Schärenwelt vor Turku. Berge, aneinander gereiht am Pielinen-See und unendliche Weiten, Wolkenfaszinationen von freundlich bis bedrohlich, aber sehr stimmungsvoll. Natur und Landschaft völlig im Einklang.
Vieles kannten wir, die Finnland-Enthusiasten, so nicht. Oder kam es uns nur fremd vor?

  Mit diesen seinen Bildern entfachte Kurt in uns eine Sehnsucht, sofort aufzustehen, um nach Finnland zu reisen, um seine „Finnischen Landschaften“ so wahrzunehmen. Vielen Dank.

  Elfi Heua


Konzert Mirja Klippel und Alex Jønsson

(Fotos: K.D. Hoffmann)

Am  14.09.17 fand das vielfach angekündigte Konzert mit Mirja Klippel und Alex Jønsson statt. Man konnte es als gelungen bezeichnen, was durch die Zeitungskritik des Hellweger Anzeiger, Ausgabe Bergkamen belegt wurde. Klaus-Dieter Hoffmann betitelte seinen Artikel so und schrieb:
Sehnsucht nach Karelien – Skandinavisches Duo zeigt die Vielfalt der finnischen Musik.

Es klang wie Weltmusik und war auch Weltmusik, was da im Trauzimmer der Marina von Mirja Klippel aus Finnland und Alex Jønsson aus Dänemark dargeboten wurde, obwohl dieses Konzert ja eigentlich nicht zu der „Klangkosmos“-Reihe zählte. Denn es war ein Geburtstagsständchen der besonderen Art.

Seit einigen Tagen touren nämlich die beiden skandinavischen Folk-Musiker auf Einladung der Deutsch-Finnischen Gesellschaft durch die deutschen Lande, um mit Liedern aus Finnland auf die bald 100 Jahre währende Unabhängigkeit der finnischen Republik von Russland aufmerksam zu machen.

  In ihrem Repertoire hatten Klippel und Jønsson natürlich ganz besonders traditionelle finnische Lieder dabei, die von den Sorgen und dem entbehrungsreichen Leben, aber auch von Liebe und Freude in dem fast menschenleeren Land erzählen, das zwar fast eine gleichgroße Fläche wie die Bundesrepublik Deutschland, aber nur fünf Millionen Einwohner hat, wie die zum Teil auch „Finnland-affinen“  Zuhörer im Halbrund des Trauzimmers an diesem Abend erfahren durften.  

Neben den finnischen Liedern mit uralten Texten, hatten die beiden musikalischen Botschafter aber auch gefühlvolle Balladen dabei, die meist aus der Feder von Mirja Klippel stammten. In denen befasste sich diese zudem auch mit den brennenden Themen der heutigen Zeit. So hat Mirja Klippel ihre eigene Version von der finnischen Nationalhymne geschrieben, die ein wenig eingetrübt klingt, denn auch in dem weltoffenen Finnland sei inzwischen der Rassismus angekommen.  

Besonders mit der fassettenreichen und kristallklaren Stimme von Mirja Klippel und dem virtuosen und vielseitigen Gitarrenspiel von Alex Jønsson, der seiner Gitarre auch schon mal mystische Klänge entlocken konnte, begeisterten die beiden Musiker immer wieder ihre Zuhörer.  

Doch neben den Liedern zum Nachdenken und Liedern, die von der Sehnsucht nach Karelien erzählten, hatten die beiden Folk-Musiker natürlich auch Lieder zum Träumen und einfach nur Heiteres im „Gepäck“.

  So gingen Klippel und Jønsson auch dem Mysterium des finnischen Tangos musikalisch auf den Grund und stellten dann humorvoll unter Beweis, dass sich dieser in Leidenschaft und Temperament in keinster Weise vom argentinischen Tango unterscheidet.

Elfi Heua


Vortrag Carolin Vöcklinghaus über ihren Aufenthalt in Finnland

(Foto: Christel Mannherz)

Ende September hatten wir Frau Carolin Vöcklinghaus in unserer Gruppe zu Gast. Frau Vöcklinghaus ist eine junge Lehrerin für Englisch an einem Bochumer Gymnasium. Sie war 2013 für 3,5 Monate in Finnland und hat in Lammi im Südwesten Finnlands englisch unterrichtet. Aus den gemachten Erfahrungen erwuchs ihre Masterarbeit zum Abschluss ihres Studiums. Im Jahre 2015 war sie nochmals kurz in Finnland, um für ihre Arbeit zu recherchieren. Die Veranstaltung bei uns wurde in Zusammenarbeit mit der Aus-landsgesellschft NRW realisiert. Unter den etwa 20 Zuhörern befanden sich zahlreiche Lehrer.

Moderne digitale Lernmittel sind in jeder Klasse verfügbar; Kreide und Tafel sind passé. Die Entwicklung des finnischen Schulsystems wird geprägt von Pasi Salbergs "The finnish Way" (2011). Zentrales Anliegen ist die Entwicklung des Problembewusstseins: Was wird warum unterrichtet. Im Förderunterricht liegt der Focus auf Prävention: frühzeitiges Erkennen von Schwächen und gezielte Förderung (Zusammenarbeit von Eltern und Lehrern).

Die Lehrerausbildung enthält viel Praktikum zur Selbstprüfung und Feststellung der Eignung. Eine Selektion vor der Zulassung zum Studium begründet das hohe Ansehen des Lehrer-berufs.
Der Sprachunterricht beinhaltet den muttersprachlichen Unterricht (finnisch oder schwedisch) und zwei Fremdsprachen (finn./schwed., englisch). Weitere Fremdsprachen werden angeboten.

Mit persönlichen Erfahrungen hat Frau Vöcklinghaus das Bild abgerundet: Die technische Ausstattung der Schulen ist hochmodern, eine gute Wartung garantiert optimale Einsatz-fähigkeit, die Klassenstärke beträgt 15 - 20 Schüler, Internet, Smartport und Schulbuch begleiten den Unterricht. Schlussendlich: Jeder Schüler bekommt täglich eine warme Mahlzeit. Im Vortrag wurde deutlich, weshalb Finnland im internationalen Vergleich weit oben steht, wenn auch nicht mehr in allen Bereichen an erster Stelle.

Im Anschluss kam es zu einer regen Diskussion mit der Vortragenden, wohl auch weil etliche Pädagogen im Publikum waren.

Jürgen Mannherz

Deutsch-Finnische Gesellschaft Nordrhein-Westfalen e.V.